“Ich helfe Engineering-Organisationen, klar über Softwarequalität nachzudenken.”
DAS PROBLEM
Engineering-Organisationen scheitern selten an individueller Inkompetenz. Sie scheitern an systemischer Fehljustierung — daran, wie Qualität teamweit verstanden wird, wo Verantwortung angesiedelt ist und wie Entwicklung, Test, Produkt und UX in der Praxis tatsächlich zusammenarbeiten.
Die Kosten sind auf keinem einzelnen Dashboard sichtbar: Sie sammeln sich in Nacharbeit, Produktionsvorfällen, späten Defekten, verzögerten Releases und demotivierten Engineers an, deren Arbeit sich immer wieder nachgelagert auflöst.
Die Hebel für Veränderung sind selten technischer Natur. Sie sind organisatorisch, kulturell und strukturell. Genau dort setzt dieses Advisory an.
FÜR WEN DIESES ADVISORY IST
Dieses Advisory richtet sich an CTOs, VP Engineering, Directors of Engineering und Heads of Engineering in Produktorganisationen mit etwa 20–200 Engineers — insbesondere in SaaS-, Fintech-, Plattform- und technologiegetriebenen Unternehmen, die ihre Engineering-Teams skalieren.
Die richtige Ausgangslage ist eine erfahrene Engineering-Führungskraft, die erkennt, dass Qualitäts- und Durchsatzprobleme keine rein technischen oder prozessualen Fragen sind, und die einen fundierten, vertraulichen Denkpartner sucht — mit Erfahrung sowohl in der technischen als auch in der organisatorischen Dimension dieser Herausforderung.
DER ANSATZ
Die meisten Quailty Advisory so lassen, nicht übersetzen konzentrieren sich auf Prozessrahmen und Toolchains. Dieses Advisory geht von einer anderen Prämisse aus: Softwarequalität ist in erster Linie ein soziales und organisatorisches Phänomen. Die Erklärungsrahmen für Erfolg und Scheitern von Engineering-Teams schöpfen ebenso stark aus der Organisationspsychologie,der Kommunikationstheorie und dem systemischen Denken wie aus der Software-Engineering-Praxis.
Entscheidend: Dieses Advisory verkauft keine Zertifizierungsrahmen oder Methodikpakete — es bietet eine Denkpartnerschaft, die in Kontext, handwerklichem Können und organisatorischer Realität verankert ist.
Ilari Henrik Aegerter bringt einen ungewöhnlich interdisziplinären Hintergrund mit — eine akademische Ausbildung in Allgemeiner Sprachwissenschaft, Soziologie und Software Engineering, kombiniert mit umfangreicher Führungserfahrung in zwei anspruchsvollen Umgebungen: im globalen E-Commerce bei eBay Europe, wo Quality Engineering in verteilten Hochdurchsatzsystemen im Massstab operierte; und in der regulierten Medizinproduktentwicklung bei Phonak AG (heute Sonova AG), wo Qualität sowohl rechtliche als auch patientensicherheitsrelevante Konsequenzen hat.
Diese Kombination erzeugt eine besondere analytische Perspektive: ingenieurmässig präzise und gleichermassen aufmerksam für die menschlichen und systemischen Dimensionen, die rein technische Rahmenwerke nicht erfassen können.
Die linguistische Ausbildung zeigt sich beispielsweise direkt in der Diagnose von Misskommunikation im Engineering: Das Konzept der Indexikalität —die Kontextabhängigkeit von Bedeutung — erklärt, warum Anforderungen, Fehlerberichte und Übergaben über Teamgrenzen hinweg so regelmässig Ambiguitäten erzeugen, die kein Werkzeug allein beheben kann.
“Führung ist keine Kontrolle. Sie bedeutet vielmehr, Menschen die Freiheit zu geben, zu glänzen.”
TYPISCHE FRAGESTELLUNGEN
ERGEBNISSE
Der stille Kapazitätsverlust durch mangelnde Qualität
Defekte, Nacharbeit und Produktionsvorfälle verbrauchen Engineering-Kapazität, die stattdessen Produktwert schaffen sollte. Diesen Abfluss zu identifizieren und zu beseitigen ist typischerweise die erste und wirkungsvollste Massnahme.
Koordinationsreibung zwischen Entwicklung, Testing, Produkt und UX
Unklare Verantwortlichkeiten und doppelte Arbeit verlangsamen die Lieferung und untergraben die Teammoral. Klare Kollaborationsstrukturen setzen Durchsatz frei, der schon immer vorhanden war.
Gewinnung und Bindung von Engineers mit ausgeprägtem Qualitätsinstinkt
Dauerhafte Qualitätsfähigkeiten aufzubauen erfordert, zu wissen, worauf man achten muss — und die Bedingungen zu schaffen, die starke Engineers motivieren und effektiv halten.
Nachhaltige Release-Sicherheit im Massstab
Die Fähigkeit, zuverlässig zu liefern, ohne den Headcount zu erhöhen oder die Stabilität zu opfern — erreicht durch Organisationsdesign, nicht nur durch Testabdeckung.
KERNBEREICHE DES ADVISORYS
ADVISORY FORMAT
Die Engagements sind auf eine geringe Anzahl von Organisationen gleichzeitig begrenzt, um Tiefe und Fokus zu gewährleisten.
Mindestverpflichtung: sechs Monate. Organisationsveränderung verläuft über einen längeren Zyklus als monatliche Sprints. Sechs Monate sind der minimale Horizont, auf dem bedeutsame Veränderungen in Kollaborationsmustern, Engineering-Kultur und Entscheidungsfindung sichtbar werden — und ab dem die Advisory-Beziehung die Kontexttiefe erreicht hat, um bei komplexen, sensiblen Führungsfragen wirklichen Nutzen zu stiften.
HINTERGRUND DES ADVISORS
Ilari Henrik Aegerter ist Gründer und CEO der House of Test GmbH, einer auf Softwarequalität und Test Engineering spezialisierten Unternehmensberatung. Über mehr als zwei Jahrzehnte hat er Engineering- und Qualitätsorganisationen in der Medizintechnik, im globalen E-Commerce und in der Produktberatung geführt — und ist eine beharrliche Stimme für rigorose, professionelle Softwarequalität an der Schnittstelle zwischen Engineering Excellence und organisatorischer Wirksamkeit.

TESTAMONIAL
I highly recommend Ilari Henrik Aegerter and his Leadership Quality Advisory. Ilari is one of the sharpest minds in engineering leadership. He helps leaders build the right culture and collaboration so high software quality becomes natural — while actually speeding up delivery. He’s the experienced, confidential sounding board many tech organisations desperately need. Strongly recommended for CTOs and Heads of Engineering who want to reduce the hidden cost of poor quality and scale effectively.